Es gibt sie noch, die guten Nachrichten: Die Stadtwerke Waren GmbH senkt zum Jahresbeginn 2026 die Preise für Strom, Gas und Fernwärme. Und zwar gar nicht mal so wenig.
Bei Strom gibt das städtische Unternehmen eine Preissenkung von bis zu 10,3 Prozent bekannt, bei Gas sogar bis zu 17,1 Prozent.
Was das für Haushalte im Einzelnen bedeutet:
„Bei Strom wird die Senkung durch unsere vertrieblichen Aktivitäten zur Minimierung der Kosten für den Stromeinkauf, den Vertrieb und die Abrechnung möglich. Hinzu kommen sinkende Kosten für die Nutzung des Stromnetzes. Die dabei erreichten Vorteile können die Mehrkosten für Umlagen und staatliche Abgaben mehr als ausgleichen“, heißt es vom Unternehmen
Auch bei Gas sei es gelungen, Kostenvorteile zu erzielen. Hier wirken allerdings insbesondere die erhöhten CO2 Kosten einer stärkeren Preissenkung entgegen. Die Preissenkung für Gas fälle je nach Produkt und Gasnetz-Gebiet unterschiedlich aus und beträgt bis zu 17,1 %.
Auch die Stadtwerke in Neubrandenburg und Neustrelitz haben bereits Preissenkungen angekündigt.
Und hier mal einige Beispiel-Rechnungen:








Das wurde auch Zeit mit der „guten Nachricht von den Stadtwerken Waren“. Denn fast überall im Land wurden bereits Strompreissenkungen vollzogen, nur hier im Bundesland der „grünen Energien“ hielt man sich bedeckt und man erhielt auf diverse Nachfragen meinerseits nur fadenscheinige Ausreden. Also endlich mal „Nägel mit Köpfen machen“, wie man so schön sagt und nicht nur die Riesengewinne im Auge behalten sondern auch die Bevölkerung, die die letztjährigen Erhöhungen kaum noch stemmen konnten. Nicht zuletzt auch die Wirtschaft, die durch wahnwitzige Preiserhöhungen der Stadtwerke schwächelt, zum Teil zum Erliegen kommt (starker Anstieg der Insolvenzen) sowie die kleinen Geschäfte, die auch infolge derartiger unzumutbarer Preiserhöhungen schließen mußten. Man erschreckt sich, wieviele der Geschäfte in den Einkaufspassagen bereits geschlossen haben. Und wenn die Wirtschaft stockt bzw. schwächelt, geht’s uns allen nicht gut…
Hoffentlich wird sich seitens der Politik auch endlich mal um den Mietwucher gekümmert, dann geht’s auch wieder bergauf 👍 👍 👍
Endlich mal gute Nachrichten in turbulenten Zeiten.
Und wie schaut es bei der Fernwärme aus? Die Kosten sind ja total instransparent, so dass man erst wenn die Rechnung da ist, weiß was es kostet. Gibt’s da auch eine prozentuale Senkung? Da könnten die Stadtwerke auch ruhig mal die aktuellen Preise veröffentlichen, so dass man weiß was auf einen zukommt. Oder ist das aufgrund des Monopols auf Fernwärme nicht nötig, da man eh nicht wechseln kann.
Ein wirklich mal positiver Sonnenstreif am doch eher grauen Horizont der Versorgungsautonomien hiesiger Stadtwerke.